Emmen stellt sich neu auf – mit innosolvcity und Abacus

Die Gemeinde Emmen hat’s getan: Sie führte durchgängig eine moderne Lösung ein – innosolvcity und Abacus in Kombination. Ältere IT-Systeme wurden ersetzt, Verwaltungsprozesse neu gedacht. Wir wollten von der Gemeinde wissen: Was waren die Gründe für den Wechsel? Wie läuft es jetzt, und was folgt als Nächstes?

Im Jahr 2023 entschied sich Emmen, ihre heterogene Systemlandschaft abzulösen. Medienbrüche zwischen Finanz-, Personal- und Einwohnerlösungen erschwerten den Alltag. Insbesondere der fehlende Datenfluss zwischen den Systemen bremste die Effizienz der Fachbereiche.

Transparent und effizient

Eine neue, einheitliche Lösung musste her. Eine Lösung, die zur Verwaltung von Emmen passt: transparent und effizient, mit hoher Datensicherheit. Benutzerfreundlich und zukunftssicher sollte das neue System sein, und es sollte die Gemeinde bei Kernaufgaben optimal unterstützen und Prozesse optimieren.
Die Entscheidung fiel auf die Kombination der Lösungen von innosolvcity und Abacus, umgesetzt durch OBT AG.
„Wir wollten nicht einfach neue Software – wir wollten bessere Arbeitsprozesse“, sagt Corinne Rogger, Leiterin Bereich Buchhaltung der Gemeinde Emmen.

Anspruchsvoller Plan

Das Projekt startete im Januar 2024. In einem ambitionierten Zeitplan wurden die Einwohnerdienste, die Gebührenfakturierung (einmalig und wiederkehrend), das Objektwesen sowie die Einführung von Abacus in den Bereichen Finanzen und Personal umgesetzt. Bereits im September 2024 arbeitete die Verwaltung produktiv mit innosolvcity – und Anfang 2025 wurden auch Wasser-, Abwasser- und Kehrichtgebühren erfolgreich migriert.

„Die sechs Monate vor und nach der Umstellung waren sehr intensiv“, erinnert sich Luzia Brunner, Leiterin Bereich Einwohnerkontrolle. „Vor allem die Datenmigration brauchte volle Aufmerksamkeit. Die Termine waren ambitioniert, sie zu halten, hat uns einiges abverlangt – auch mal Einsätze am Wochenende.“

Die Ergebnisse

Wie ist der Stand der Dinge nach der Umstellung? „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr zufrieden mit innosolvcity. Insbesondere mit der zentralen Datenhaltung, der reibungslosen Schnittstellenanbindung und der Vereinfachung vieler Prozesse.
Alles läuft nun in einem System. Das reduziert Fehlerquellen und spart Zeit.“

 

Emmen hat weitere Ziele erreicht:
Dank dem neuen System profitiert die Gemeinde von automatisierten eCH-konformen Prozessen und Meldungen sowie ein deutlich effizienterer Umgang mit Pendenzen und Dokumenten. Auch organisatorisch hat die Gemeinde Weichen gestellt. Die Hoheit über die Adressdaten liegt bei der Einwohnerkontrolle, während die Objektverantwortung bei der Direktion Bau und Umwelt angesiedelt ist.

«Damit wir als Arbeitgeberin attraktiv bleiben, sollten unsere Mitarbeitenden komfortable Werkzeuge bekommen. Das ist uns gelungen.“

Mithilfe der neuen Lösung will Emmen Prozesse weiter optimieren und Arbeitsprozesse weiter automatisieren. So werden etwa Kampagnen für Aufforderungen zur Anmeldung eingerichtet.

Zudem erfolgt Ende Jahr erstmals die Fakturierung der Wasserrechnung nach neuem Wasserreglement.

Wechsel als Chance

Emmen hat die Einführung von innosolvcity und Abacus als Chance genutzt, der Verwaltung frische Impulse zu geben. Das Ergebnis ist eine moderne, effiziente und datenbasierte Arbeitsumgebung, die eine solide Grundlage bildet, um die digitale Transformation in den kommenden Jahren weiter voranzutreiben.

v. links nach rechts: Benjamin Meile, Geschäftsleitung innosolv AG, Luzia Brunner, Leiterin Bereich Einwohnerkontrolle Emmen, Corinne Rogger, Leiterin Bereich Buchhaltung Emmen, Roger Stauber, Geschäftsleitung Informatik OBT AG

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